Wir zeigen Ihnen,
was mit Lean FMD
geht: Alles
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Lean FMD – alle Probleme gelöst

Mit Lean FMD steht Ihnen eine Lösung zur Verfügung, die alle Anforderungen der FMD Richtlinie in Bestform erfüllt. Bis hin zu einem cleveren System zum Fehlermanagement. Auch bei extrem hoher Scan-Last fügt sich Lena FMD perfekt in den Arbeitsalltag ein. Denn Lean FMD ist extrem schnell – mit bis zu 13.000 Scan-Vorgängen in der Stunde.

Genau richtig für Ihre Herausforderungen

Wir haben in vielen Branchen hingeschaut und gelernt, wo der Schuh drückt. Lean FMD wurde von Anfang an mit dem Ziel entwickelt, bestehende Arbeitsabläufe und Prozesse in Ihrem Unternehmen zu unterstützen.

Vollwertiges, mehrstufiges Aggregationskonzept

Aggregation bezeichnet die Zusammenfassung von Seriennummern, um sie gebündelt weiterverarbeiten zu können. Aggregation gehört nicht zum Standard der europäischen Fälschungsrichtlinie.

medAspis hat ein einfach zu nutzendes Aggregations-System geschaffen, um in typischen Anwendungen eine deutliche Arbeitserleichterung zu schaffen.

Laut EU-Kommission ist die Belieferung mit aggregierter Ware an Krankenhäuser ausdrücklich erlaubt.medAspis hat ein vollständiges System entwickelt,
  • mit dem auf der einen Seite Lieferungen an Krankenhäuser zusammengestellt werden können, und
  • auf der anderen Seite parallel zum Empfang der Arzneimittelpackungen die zugehörigen Codes automatisch in die Systeme der Krankenhäuser eingespielt werden.
Der Krankenhaus-Apotheker drückt nur noch einen Button – und die gesamte Lieferung ist in den Krankenhausbestand übertragen. Jetzt können alle Produkt abgemeldet werden, ohne ein einziges Produkt jemals gescannt zu haben. Das ist Arbeitsersparnis pur.medAspis ist im deutschen WBDL (Warenbegleitende Datenlieferung) System zu Hause und auch in Polen, wo die Krankenhäuser durch den Großhandel beliefert werden.

Häufig werden Seriennummern von Packungen mehrfach benötigt.

So werden z.B. komplette Kartons im Wareneingang für die vorgeschriebene Verifikation gescannt und eingelagert. Später werden diese Kartons weiterverarbeitet, um beispielsweise exportiert oder beim Parallel-Importeur zu neuen Produkten für den nationalen Markt verarbeitet zu werden. Für diese Fälle muss die Seriennummer wieder erfasst werden.

Aber nicht mit medAspis – hier reicht es, die Daten nur einmal zu scannen. Die bereits im ersten Schritt gespeicherten Seriennummern werden einfach noch einmal genutzt, um die FMD-Operation des zweiten Schrittes durchzuführen.

Nicht immer sind die Abnehmer zu 100 % zuverlässig: Geschäfte platzen noch, wenn die Ware schon auf der Laderampe steht.

Mit der Fälschungsrichtlinie ist das Geschäft noch schwieriger geworden: Falls komplette Paletten und Kartons voll Arzneimittelpackungen bereits für den Export gescannt und deaktiviert wurden, und dann doch nicht abgeholt werden, müssen sie wieder aufwändig reaktiviert werden. Und zwar innerhalb von zehn Tagen. Ansonsten ist die Reaktivierung nicht mehr möglich, der Status kann dann nicht mehr geändert werden.

Mit dem medAspis Late Check Out gehört dieses Problem der Vergangenheit an. Packungen werden ein einziges Mal erfasst – zum Beispiel bei der Anlieferung im Wareneingang. Die Seriennummern werden dauerhaft zu diesen Kartons oder Paletten gespeichert.

Wenn nun der Export ansteht, wird die gesamte Lieferung erst dann als exportiert markiert, wenn klar ist, dass das Geschäft tatsächlich stattfindet. Bei Bedarf sogar erst, wenn die Ware bereits auf dem LKW ist. Und das funktioniert einfach per Knopfdruck.

Aggregierte Daten lassen sich auch jenseits des Krankenhausgeschäfts oder interner Optimierungen nutzen. Lieferanten können ihren Kunden die Scan-Last abnehmen und daraus wirtschaftliche Vorteile ziehen.
  • Fall 1: Pharma-Händler kaufen und verkaufen größere und kleiner Tranchen von gerade verfügbaren Medikamenten. FMD ist für diese Händler ein Problem. Denn der Kunde muss die Ware in jedem Fall im Wareneingang verifizieren. Um den Verkauf einfacher und die Ware attraktiver zu machen, kann der Händler die Packungen vorab scannen (falls er das nicht schon in seinem eigenen Wareneingang getan hat). Im nächsten Schritt können dem Kunden zusammen mit den Arzneimittelpackungen auch die zugehörigen Seriennummern übermittelt werden. Der Kunde kann diese Daten sofort nutzen und die Waren unter seinem eigenen Namen verifizieren. Der Kunde wird es zu schätzen wissen.
  • Fall 2: Eine grenzüberschreitende Lieferung muss immer beim Empfänger verifiziert werden. Auch falls es sich um zwei Lagerstätten des gleichen Großhändlers handelt. Um diese inner-europäischen Lieferungen einfacher zu gestalten, können die Seriennummern parallel zur Lieferung bereit gestellt werden. Das Empfänger-Warenhaus kann die empfangene Ware per Knopfdruck verifizieren und braucht sie nicht mehr Packung für Packung zu scannen. So einfach kann FMD sein.

Die Standardanwendung von Lean FMD ist die Prüfung und Abmeldung von Arzneimitteln. Mit dem medAspis System können alle Stellen bedient werden, an denen auch nur ein einziger 2D Matrix Code gescannt werden muss.

Lean FMD zahlt sich schon aus, wenn nur geringe Stückzahlen gescannt werden – z.B. in Apotheken und Krankenhäusern. Aber richtig interessant wird es, wenn es sich um riesige Packungsmengen handelt. Mit Lean FMD lassen sich bis zu 13.000 Packungen pro Stunde bearbeiten.

Und beim Scannen selbst sind Sie extrem flexibel. Denn der Speed Scanner ist mobil und arbeitet ohne Kabel. Damit scannen Sie z.B. auch in Kühlzellen oder an anderen schwer zugänglichen Einrichtung.

In der Regel werden Arzneimittel vom Hersteller über den Großhandel und eine öffentliche Apotheke oder eine Krankenhaus-Apotheke an den Patienten abgegeben – manchmal auch mit Hilfe eines Pharma-Logistikers.

Allerdings gibt es Fälle, in denen die Arzneimittel nicht von Apotheken abgegeben werden, sondern direkt vom Hersteller, dem Logistiker oder Großhandel geliefert werden. Diese Fälle sind in der Delegierten Verordnung (EU) 2016/161 im §23 geregelt.

§23 umfasst z.B. Tierärzte, Zahnärzte, Rettungswesen und Notärzte, Streitkräfte und die Polizei. Außerdem gehören Forschung und Universität, Gefängnisse, Schulen, Hospize oder Pflegeheime dazu.

Wo große Mengen von Arzneimitteln hergestellt und verarbeitet werden, müssen hin und wieder auch größere Mengen vernichtet werden. Produktions- oder Lagerfehler können genauso die Ursache sein wie ein neues Packungsdesign oder neue behördliche Vorgaben.

Diese Aktivitäten finden in der Regel sporadisch statt, immer wenn sich eine größere Menge angesammelt hat.

Einige Kunden lagern die zu vernichtende Ware und wollen sie auf einen Rutsch vernichten. In diesen Fällen stellen wir zeitweise Speed Scanner zur Verfügung, um die Bestände schnell zu bearbeiten.

Retouren sind ein kritisches Thema. Häufig können Arzneimittel, die als Retoure zurückgeschickt werden, nicht weiter genutzt werden. Deshalb werden Retouren besonders intensiv geprüft. Damit lässt sich vermeiden, Arzneimittel zu erhalten, die gar nicht aus der eigenen Lieferung stammen.

Mit der Fälschungsrichtlinie ist diese Prüfung einfacher geworden. Mit medAspis stellen Sie sicher, welche Seriennummern an welche Kunden geschickt wurden, und können die Retouren dementsprechend prüfen.

In vielen Produktions- und Handelsschritten ist die sortenreine Verarbeitung vorgeschrieben. Vor allem für den Parallel-Handel hat es Priorität, dass in ansonsten homogene Lieferungen nicht aus Versehen Packungen mit falschen Chargen-Nummern oder sogar falschen Produktcodes gelangen.

Das medAspis Batch Control Modul verhindert die unerwünschte Erfassung von falschen Packungen.

Sobald Batch Control aktiviert ist, wird der Anwender gewarnt, sobald eine falsche Charge erfasst wird. Falsche Chargen werden nicht in die laufende Produktion übernommen.

Mit Lean FMD von medAspis können Daten sehr schnell erfasst, gespeichert und an dritte Systeme übertragen werden. Die Daten müssen nicht unbedingt bei einem NMVS geprüft werden. 

  • Fall 1: Erfassung neuer Seriennummern zum Upload an das EMVS. Parallel-Importeure erzeugen neue Seriennummern für die Ware, die sie in ihrem Land auf den Markt bringen. Diese Seriennummern müssen im Laufe des Produktionsprozesses eingelesen und geprüft werden. Erst im nächsten Schritt können diese Daten auf den EU-Hub geladen werden. Diese Aufgabe übernimmt medAspis. Extrem schnelles Lesen von großen Datenmengen ist unsere Spezialität. Zusätzliche Sicherheitsfunktionen wie Batch Control zur Sicherstellung der korrekten Codes erleichtern die Arbeit unserer Kunden.
  • Fall 2: Schnelle Datenerfassung im Wareneingang. Auch die leistungsfähigste OBP Software hat manchmal die Schwäche, Seriennummern von existierenden Daten langsam einzulesen. medAspis hilft gerne aus und überträgt die Seriennummern mit Höchstgeschwindigkeit zur weiteren Verarbeitung in die Systeme unserer Partner.
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Ihr schneller Kontakt zu medAspis

Lean FMD mit allem drum und dran

medAspis Lean FMD umfasst alle Anforderungen um Ihr Unternehmen mit dem für Sie zuständigen NMVS zur Fälschungsprüfung gemäß der EU-Fälschungsrichtlinie 2011/62/EU und delegierter Verordnung (EU) 2016/161 zu verbinden.

Und noch viel mehr …

Unser FMD Speed Scanner

Der mobile FMD Speed Scanner ist mit seinem Touchscreen extrem nutzerfreundlich und steckt voller Überraschungen. Hier sind einige dieser Features erklärt:

Unser Lean FMD System

Das medAspis Lean FMD System ist das Gehirn hinter dem FMD Speed Scanner. Hier werden alle Scan-Ergebnisse gesammelt und weiter verarbeitet.

Unser leistungsfähiges
Alert-Management

mit medAspis Lean FMD können Sie auf kritische Fälschungsalarme reagieren. Fehlalarme werden verhindert, die übrig gebliebenen kritischen Fälle werden sicher erkannt und können verarbeitet und dokumentiert werden.

Einige unserer Kundenreferenzen

medAspis Lean FMD wird in der gesamten pharmazeutischen Distributionskette eingesetzt. vom Hersteller über den Großhandel bis zur Apotheke vor Ort oder im Krankenhaus. Auch die Parallel-Distribution setzt wegen des hohen Durchsatzes auf medAspis.

Einige typische Einsatzmöglichkeiten bei Kunden möchten wir nicht ohne Stolz vorstellen. Falls Sie noch ganz andere Ideen haben, sprechen Sie uns an. Wir machen fast alles möglich.

FMD Briefings: Scans weiter verarbeiten

Hier in den FMD Briefings erklären wir, wie medAspis Lean FMD sinnvoll in den tagtäglichen Arbeitsablauf integriert wird.

Und wie man die Daten in die  eigene IT-Landschaft bekommt.

Vollständige Integration in WMS eines 3PL

Ein führender Pharma-Logistiker nutzt medAspis Lean FMD wegen der hohen Scan-Geschwindigkeit und Flexibilität. Vollständig ins WMS integriert, inklusive kundeneigener Scanner, läuft der FMD-Prozess nahtlos im Betrieb.

Unser Kunde ist einer der größten Pharma-Logistiker Europas. medAspis Lean FMD wurde aufgrund seiner extrem hohen Scan-Geschwindigkeit und Flexibilität gewählt.

medApsis Lean FMD ist vollständig in das kundeneigene WMS integriert; der gesamte FMD-Prozess läuft nahtlos im operativen Betrieb und wird vollständig vom WMS gesteuert.

Selbst der Scan-Prozess erfolgt über kundenzertifizierte Handscanner, wobei die medAspis Software gezielt angepasst wurde, um eine konstant hohe Scan-Quote sicherzustellen.

Omeprazol aus der Versandapotheke

Omeprazol ist rezeptfrei, aber FMD-pflichtig. Durch medAspis-Aggregation scannt der Großhandel diese Arzneimittel vorab. So bleiben Prozesse schnell, FMD-konform und kostengünstig.

Unser Kunde ist eine Versandapotheke, die ausschließlich rezeptfreie Arzneimittel vertreibt, darunter Omeprazol. Obwohl rezeptfrei, unterliegt Omeprazol der FMD-Pflicht. Aufgrund der geringen Nachfrage stellt der erforderliche Scan-Prozess eine Belastung für die hochoptimierten Abläufe der Apotheke dar.

Zur Effizienzsteigerung bezieht die Apotheke Omeprazol aggregiert über das Aggregationssystem von medAspis. Der Großhandel scannt die Packungen vorab, liefert sie gebündelt aus und kennzeichnet die Kartons mit einem medAspis-Aggregationslabel. Beim Wareneingang scannt die Apotheke lediglich dieses Label; die enthaltenen Packungen werden dabei automatisch und FMD-konform deaktiviert.

So kann Omeprazol ohne Einzel-Scan in die regulären Prozesse der Versandapotheke integriert werden. Die Aggregation belastet den Großhandel nur minimal und vereinfacht die Abläufe der Apotheke erheblich – mit deutlichem Kostenvorteil.

Lieferung zwischen eigenen Niederlassungen

Bei internen Transporten ermöglicht die medAspis-Aggregation eine schnelle FMD-Verifizierung im Wareneingang. Ein Scan ersetzt tausende Einzel-Scans – sicher, schnell und ohne erneutes Erfassen.

Unser Kunde betreibt Niederlassungen in ganz Europa. Auch interne Warenbewegungen unterliegen der FMD-Verifizierung. Das medAspis-Aggregationssystem ermöglicht dabei erhebliche Zeitersparnis.

Die Packungen werden im Ausgangslager gescannt und im Lean-FMD-System gespeichert. Beim Wareneingang in anderen Ländern werden die Daten per Aggregationscode vom Versandkarton oder der Palette abgerufen – ganz ohne erneutes Scannen.

Die Aggregation funktioniert über alle Verpackungsebenen hinweg: Packung, Karton und Palette. Ein einziger Scan des Palettenlabels erfasst sämtliche enthaltenen Kartons und Packungen und ersetzt damit tausende Einzel-Scans. Der Aggregationscode ist transportsicher und für Dritte nicht nutzbar.

Parallel-Export in Spanien

Ein Parallel-Distributor nutzt medAspis zur FMD-Prüfung und Chargenkontrolle in nur einem Scan-Prozess. Der FMD Speed Scanner stoppt automatisch bei Sollmenge – für vollständige und chargenreine Bündelungen.

Unser Kunde ist in Südeuropa in der Parallel-Distribution tätig und bezieht Arzneimittel von Apotheken und vom Großhandel. Die Packungen werden auftragsbezogen zu chargenreinen Bündelungen zusammengestellt und an Parallel-Importeure in Nord- und Westeuropa geliefert.

medAspis ermöglicht die gleichzeitige FMD-Statusprüfung und automatische Chargenkontrolle in einem einzigen Scan-Prozess. Die Sollmenge wird im Control Panel definiert, der FMD Speed Scanner stoppt automatisch bei Erreichen der Zielmenge. So wird sichergestellt, dass stets die korrekte Anzahl an identischen Produkte und Chargen ausgeliefert werden.

Vernichtung von großen Beständen

Ein Parallelhändler nutzt medAspis Lean FMD zur sicheren Vernichtung. Save Dispense prüft zuerst den Status und deaktiviert nur aktive Packungen – so werden Fehlmeldungen und Fälschungsverdacht vermieden.

Unser Kunde ist in der Parallel-Distribution tätig und auf Betäubungsmittel spezialisiert. Diese unterliegen besonders strengen behördlichen Vorgaben und müssen überdurchschnittlich häufig ausgesondert und vernichtet werden – inklusive FMD-Deaktivierung.

Da viele Packungen einen unbekannten FMD-Status haben, führt eine falsche Deaktivierung schnell zu Fälschungsverdachtsmeldungen. Mit medAspis Lean FMD und der Save-Dispense-Funktion wird zunächst der aktuelle Status jeder Packung geprüft. Aktive Packungen werden korrekt als vernichtet markiert, bereits deaktivierte bleiben unverändert. So werden Fehlmeldungen vermieden.

Über die integrierten Reports kann der Kunde alle Vorgänge transparent gegenüber den Aufsichtsbehörden dokumentieren.

Datenübertragung an SAGE

Ein Parallel-Distributor überträgt FMD-Scandaten per Aggregation direkt in SAGE. Alle Seriennummern werden automatisch importiert – für Reporting und Kundenkommunikation.

Unser Kunde ist in der Parallel-Distribution tätig und überträgt alle relevanten FMD-Scandaten zur Weiterverarbeitung in sein ERP-System SAGE.

Hierfür nutzt er die Aggregationsfunktion von Lean FMD. Im Wareneingang werden alle Seriennummern gescannt und aggregiert. Anschließend identifiziert SAGE die Aggregationscodes auf den Kartonlabels und ruft die Daten über die IT-Schnittstelle aus Lean FMD ab. Die Serialisierungsdaten werden automatisch in SAGE übernommen und für Reporting und Kundeninformation genutzt.

Eindeutige Retourenverarbeitung

Ein Parallel-Importeur nutzt Serialisierung zur Kundenzuordnung jeder Packung. Retouren werden nur akzeptiert, wenn die Lieferung zuvor eindeutig an diesen Kunden erfolgte.

Unser Kunde ist ein Parallel-Importeur mit Direktbelieferung an Apotheken. Die hochpreisigen Produkte werden vor dem Versand serialisiert gescannt und eindeutig einem Kunden zugeordnet.

Bei Retouren wird geprüft, ob die Packung tatsächlich zuvor an diesen Kunden geliefert wurde. Nur bestätigte Lieferungen werden als Retoure akzeptiert, andernfalls wird die Annahme verweigert. So werden Missbrauch und Falschretouren zuverlässig verhindert.

Aggregation für Krankenhäuser

Ein internationaler Generika-Hersteller beliefert deutsche Kliniken mit warenbegleitender Datenlieferung. medAspis stellt Kliniken das Aggregationsmodul kostenfrei bereit.

Unser Kunde ist ein internationaler Generika-Hersteller. Für die Belieferung deutscher Krankenhäuser wurde ein Aggregationsverfahren gemäß der Vorgabe zur warenbegleitenden Datenlieferung implementiert. Die Krankenhäuser erhalten bereits serialisierte Packungen und müssen keine eigenen Scans mehr durchführen.

Da viele Kliniken noch keine Aggregationssysteme nutzen können, stellt medAspis sein Aggregationsmodul diesen Krankenhäusern kostenfrei zur Verfügung. So profitieren auch sie von der Aggregation und können Lieferungen dieses Herstellers ohne zusätzlichen Scan-Aufwand verarbeiten.

Arzneimittel für Betriebsambulanzen

Ein spanischer Großhändler beliefert Ambulanzen mit Arzneimitteln über angeschlossene Apotheken. Der logistische Vorgang wird mit Aggregation vereinfacht

Unser Kunde ist ein spanischer Großhändler, der verschreibungspflichtige Arzneimittel für betriebliche Krankenstationen liefert. Die Belieferung erfolgt gesetzeskonform über ein Netzwerk lokaler Apotheken.

Mit Einführung der Fälschungsrichtlinie müssten die Packungen in den Apotheken einzeln gescannt und deaktiviert werden. Um den zusätzlichen Aufwand zu minimieren, liefert der Großhändler aggregierte, vorab gescannte Packungen. Die Apotheken scannen lediglich den Aggregationscode auf dem Karton, wodurch der gesamte Inhalt automatisch und FMD-konform deaktiviert wird.

Aggregation-Codes für Krankenhäuser

Ein polnischer Großhändler nutzt medAspis Lean FMD für Krankenhaus-Aggregation. Ein einziger Scan überträgt und deaktiviert alle Seriennummern automatisch – einfacher Ablauf und Vorteil bei Ausschreibungen.

Unser Kunde ist ein polnischer Großhändler und nutzt medAspis Lean FMD zur Übermittlung aggregierter Codes an Krankenhäuser. In Polen werden Krankenhauslieferungen über Ausschreibungen vergeben, bei denen Aggregation ein klarer Wettbewerbsvorteil ist.

Durch Aggregation entfällt das vollständige Scannen der Lieferungen. Die Krankenhäuser scannen lediglich den Aggregationscode auf dem Karton, worauf alle Serialisierungsdaten automatisch übertragen und deaktiviert werden. Das medAspis-System ist in Polen bereits weit verbreitet und wird von führenden Großhändlern eingesetzt.

Französische Arzneimittel für Afrika

Ein französischer Exporteur nutzt medAspis zur Aggregation. Ein Scan des Aggregations-Labels markiert alle Packungen als exportiert – bei Storno lassen sie sich per erneutem Scan reaktivieren.

Unser Kunde ist ein französischer Exporteur, der in Europa zugelassene Arzneimittel nach Afrika liefert. Die französischen Packungen können dort ohne Umetikettierung eingesetzt werden.

Die Ware wird häufig von anderen Großhändlern bezogen und im Wareneingang gescannt und verifiziert. medAspis speichert die Serialisierungsdaten und aggregiert jeden Karton mit einem Aggregationslabel. Beim späteren Export genügt ein Scan des Labels, um alle enthaltenen Packungen automatisch als exportiert zu markieren. Wird ein Auftrag kurzfristig storniert, können die Packungen per erneutem Scan reaktiviert werden.

Parallel-Export aus Spanien

Ein spanischer Spot-Trader liefert vorab gescannte Ware mit Aggregationscode. Ein Scan überträgt alle Seriennummern einer Palette automatisch ins Kundensystem – schnell, vollständig und ohne Einzel-Scans.

Unser Kunde ist ein spanischer Spot-Trader und Zwischenhändler, der Preisgefälle im nationalen Markt nutzt. Um seine Ware attraktiver zu machen, scannt er alle Packungen vorab und übermittelt die Serialisierungsdaten zusammen mit der Lieferung.

Der Kunde scannt beim Wareneingang lediglich den außen angebrachten Aggregationscode auf der Palette. Dadurch werden automatisch alle enthaltenen Seriennummern in sein System übernommen – kartonweise bis hin zur einzelnen Packung. Ein einziger Code genügt für die vollständige Datenübertragung.

Einsatz im Parallel-Import

Ein Parallel-Importeur nutzt Lean FMD für Wareneingangsprüfung und Re-Serialisierung. Schnell-Scan, Chargenkontrolle, ERP-Anbindung und OBP-Meldung sorgen für sichere und effiziente Abläufe.

Unser Kunde ist ein Parallel-Importeur. Wir unterstützen ihn in zwei zentralen Prozessen.

Im Wareneingang werden die Packungen per Schnell-Scan verifiziert, gezählt und chargenrein geprüft. Die Scan-Aufträge werden aus Microsoft Dynamics Navision ins FMD-System geladen. Nur bei vollständiger Übereinstimmung werden die Daten ins ERP übernommen und die Ware eingelagert. Vor der Produktion erfolgt eine erneute Statusprüfung auf Basis der gespeicherten Daten – ohne erneutes Scannen.

Im zweiten Schritt werden deaktivierte Packungen mit neuen nationalen Seriennummern versehen. Die neuen Labels werden aufgebracht, die Packungen auftragsweise gescannt und die Seriennummern über den Onboarding-Partner (OBP) angemeldet.

Seriennummern erzeugen

Ein Hersteller serialisiert Kleinmengen per Hand-Labeling. medAspis Lean FMD scannt die fertigen Packungen und überträgt die Daten direkt an den OBP – schnell, flexibel und ohne eigene Serialisierungslinie.

Unser Kunde ist ein namhafter Hersteller mit einem sehr kleinen Produktvolumen. Für diese geringe Stückzahl lohnt sich keine eigene Serialisierungslinie. Stattdessen werden Seriennummern-Labels gedruckt und manuell auf die Packungen aufgebracht.

Mit medAspis Lean FMD werden die fertigen Packungen gescannt und die Datensätze direkt in das Onboarding-System (OBP) des Herstellers übertragen. Der Kunde schätzt insbesondere die hohe Scan-Geschwindigkeit und die flexible Einsetzbarkeit des Systems auch für verwandte Projekte.